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Digitale Transformation (13/14)

01.11.2021

Seit Mitte Mai 2021 befinden wir uns auf einer gemeinsamen Reise. Zwei-wöchentlich erschien unsere Beitragsserie zur digitalen Transformation. Vor dem Erreichen der Ziellinie wollen wir mit Ihnen zusammen die Reiseeindrücke zusammenfassen und abrunden.

Daniel Frei (Autor)

Mitte Mai 2021 startete die Beitragsserie zur digitalen Transformation. Der aktuelle Beitrag ist bereits der 13 von insgesamt 14. Die Reise wurde von einigen Kommentaren und Fragen begleitet, wozu wir uns recht herzlich bedanken. Austausch und Dialoge unter Experten, Interessierten, Meinungsmachenden …. aber auch Besorgten und Unsicheren sind unglaublich wertvoll. 

Wir starteten mit dem Beitrag 1/14 zu Feststellungen aus Theorie und Praxis. Wir setzen uns mit dem aktuellen Druck digitaler Technologien und dadurch notwendiger Veränderungen auseinander. Dabei fokussierten wir uns auf organisatorische Grenzen, Führungs-, Informations- und Entscheidungsprozesse.

Führungsgremien reagieren unterschiedlich auf diesen Druck und versuchen diesem mit neuen Arbeitsweisen zu begegnen. (Zitat aus 1/14)

Auf dieses Zitat bezog sich Beitrag 2/14. Dieser beleuchtete die Basis zukünftiger Unternehmenserfolge. Der Aufbau digitaler und vernetzter Beziehungen scheint dabei eine entscheidende Rolle einzunehmen. 

Veränderte Beziehungen verändern die Führung. (Zitat aus 2/14)

In diesem Kontext ist die Aussage zur Komplexitätsfalle besonders spannend. Mit einer einfachen Grafik zeigt der Bericht auf, dass der Komplexität mit Wissen begegnet werden kann. Jedoch auch, dass das Wissen in Netzwerken zu beschaffen ist. Eine erhöhte Vernetzung wiederum führt zu einer höheren Komplexität.

Die mentalen Voraussetzungen um bestehende Blockaden zu bearbeiten standen im Zentrum des Beitrag 3/14.

Eine Führungskraft, die den wiederholten Widerspruch als Angriff auf die eigene Autorität konstruiert, wird vermutlich andere Entscheidungen treffen als eine Führungskraft, die den Widerspruch als Hinweis auf eine potenziell hilfreiche Sichtweise interpretiert. (Zitat aus 3/14)

Um Raum für neue Sichtweisen zu schaffen, müssen bisherige mentale Konstruktionen in ihrer Bedeutung relativiert oder aufgelöst werden. Mentale Konstruktionen werden von den Betroffenen oft nicht als (subjektive) Konstruktionen angesehen, sondern mit der Wirklichkeit verwechselt, da sie sich sehr real und logisch anfühlen. In komplexen, sozialen Situationen wie bei der digitalen Transformation kommt dazu, dass die Wahrnehmungen selektiv und die Interpretationen oft verzerrt sind.

Nach diesem - zugegeben anspruchsvollen Ausflug in die Psychologie von Technologieentscheidungen - haben wir uns im Beitrag 4/14 den Fragen nach der strategischen Verankerung der digitalen Transformation angenommen.

Mit den 10 aufgeführten Fragestellungen kann der Beitrag auch gut zur Selbstreflektion genutzt werden.

Der Beitrag 5/14 synchronisiert die strategischen Überlegungen und Planungen mit operativen Entscheidungen. Unabhängig von der Branche oder dem Unternehmen haben digitale Transformationsstrategien bestimmte Elemente gemeinsam. Diese Elemente lassen sich auf vier wesentliche Dimensionen zurückführen:

  • Einsatz von Technologien
  • Veränderungen in der Wertschöpfung
  • Strukturelle Veränderungen
  • Finanzielle Aspekte

Anschliessend widmete sich der Beitrag 6/14 einer Auswahl an Praxisbeispielen. Im Zentrum stand dabei die Fragestellung: "welche Optionen und Elemente sind zur digitalen Transformation zu berücksichtigen?" 

Ein entscheidendes Element für den Erfolg ist der strukturierte Ansatz mit Phasen, Aktivitäten und Lieferobjekten. (Zitat aus 6/14)

Und dann wurde es ganz konkret. Die Frage, wie neue Technologien systematisch evaluiert werden können, wird im Beitrag 7/14 mit einem Fallbeispiel beantwortet.

Eine umfassende Anforderungsanalyse schafft eine stabile Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Gesamtsystems. Dabei führen weder ein einzig richtiges Werkzeug, eine alles lösende Methodik noch das Prinzip Hoffnung zum Erfolg. (Zitat aus 7/14)

Auf der Basis der ersten Hälfte der Reise durch die digitale Transformation wurde es Zeit für die folgende Frage: 

  • Sind Sie (wirklich) bereit für die digitale Transformation?

Beitrag 8/14 stellt die Bereitschaft in den Vordergrund.

Veränderungen entstehen in erster Linie aus der Bereitschaft, sich auf das Neue einzulassen. Dieser Prozess wird immer wieder durch Unsicherheiten und Instabilitäten begleitet. Es wird als wichtiger Erfolgsfaktor gesehen, dass die bestehenden Verantwortungsträgerinnen und Träger bereit sind, sich darauf einzulassen. (Zitat aus 8/14)

Eine Beitragsserie zu digitalen  Transformation ohne agile Arbeitsmethoden und Organisationsformen wäre selbstverständlich unvollständig. Der Beitrag 9/14 nimmt sich der Agilität an. Jedoch aus einer etwas anderen als wahrscheinlich erwarteten Perspektive. Dabei beleuchtet der Beitrag die Versprechen, dass agile Organisationen erfolgreicher seien. Natürlich stellt der Beitrag nicht die Agilität, Design Thinking, Rapid Prototyping, Kanban oder Scrum in Frage. Er unterstützt jedoch mit einem praxisnahen Fragebogen unter https://bit.ly/AgileBereitschaft die Bereitschaft dazu zu prüfen.

Der Beitrag 10/14 verbindet ERP Systeme mit künstlicher Intelligenz. 

Das partnerschaftliche Zusammenspiel fördert die Akzeptanz künstlicher Intelligenz in ERP Systemen. (Zitat aus 10/14)

Irgendwann bewegt man sich mitten auf der Reise der digitalen Transformation. Und dann geht es insbesondere auch um Change Management. Im Beitrag 11/14 erfahren wir, wie sich die Digital-Magic auf dieser Reise verhält, sich organisiert und vorbereitet. Themen die dabei zur Sprache kommen sind:

  • Systematisches Vorgehen
  • Agilität
  • Standardisierung
  • Innovations- und Designkompetenz
  • Fähigkeiten Lieferanten, Partner und Dienstleister auszuwählen und zu steuern
  • Nachhaltig flexible und kostengünstige Gesamtarchitekturen zu entwickeln und pflegen

Und dann bleibt nur noch ein vorgängiger Beitrag 12/14 übrig. Dabei geht es um die  individuelle Bereitschaft zur Nutzung neuer Technologien. Dieser Beitrag basiert auf einer durchgeführten Studie zur Technikbereitschaft und Akzeptanz. 

Es gibt keine Musterlösung zur Erreichung einer hohen Akzeptanz. Ein gemeinsames agieren ist sehr wertvoll. Jede Rolle trägt ihren Anteil. Das eine ergibt das andere. Allianzen zwischen vertrauenswürdigen Akteuren können hohe Akzeptanzen ermöglichen. (Zitat aus 12/14)

Was fehlt?

Wie eingangs aufgeführt, startete die Beitragsserie zur digitalen Transformation vor ca. 6  Monaten. Der aktuelle Beitrag ist  der 13 von insgesamt 14.

Vor dem Abschluss der Reise wünschen wir uns viele weitere Kommentaren, Beispiele, Anregungen und Fragestellungen. 

Teilen Sie uns doch diese doch mit:

 

WIR FREUEN UNS AUF DEN DIALOG.