Rhätische Bahn AG
Ein neues ERP? Erst wenn klar ist, was es leisten muss.

Die Ausgangslage
Eine ERP-Studie zeigte, dass die bestehende Applikations- und ERP-Landschaft die weitere Entwicklung der RhB zunehmend einschränkte. Das Zusammenspiel der Systeme war mit Risiken verbunden, die Akzeptanz der Benutzenden unterschiedlich und einzelne Fachbereiche stark von individuellen Entwicklungen abhängig.
Damit war klar: Die Frage nach einem zukünftigen ERP-System war gleichzeitig eine Frage nach Prozessen, Organisation und Zusammenarbeit.
Erst die Realität ordnen. Dann das System wählen.
Die ERP-Neuorientierung wurde deshalb genutzt, um nicht einfach bestehende Strukturen in eine neue Software zu übertragen.
Während vier Monaten wurde der ERP-Systemkontext geklärt und die Anforderungen entlang der Geschäftsprozesse erarbeitet. Gleichzeitig formierte sich das Projektteam, das Vorgehen für die Beschaffung wurde vorbereitet und notwendige Anträge und Entscheidungen wurden strukturiert.
Die Zusammenarbeit orientierte sich dabei an den RhB-Werten «Begeistere», «Handle», «Lerne» und «Sei Vorbild». Agile Praktiken schufen Transparenz, ermöglichten ein iteratives Vorgehen und halfen dabei, unterschiedliche Unternehmensbereiche aktiv einzubeziehen.
Was daraus entstand
Die RhB schuf eine gemeinsame Grundlage für ihre ERP-Neuorientierung. Unternehmensbereiche wurden aktiv in das Projekt eingebunden, Prozesse priorisiert und organisatorische Aufgaben strukturiert bearbeitet.
Gleichzeitig entstand die Basis, um gemeinsam mit mehreren Anbietenden die künftige Lösung zu konzipieren und die Beschaffung gezielt vorzubereiten.
Ein ERP entscheidet nicht über die Richtung. Klarheit darüber, was gebraucht wird, schon.
Unser Learning
Eine ERP-Neuorientierung ist weit mehr als eine Systemfrage. Wer zuerst Zusammenhänge, Prozesse und Anforderungen klärt, schafft eine Grundlage, auf der Technologieentscheidungen nachvollziehbar getroffen werden können.
Reality Check
Erst Klarheit. Dann ERP.